Malaysia 2017 – meine Favoriten

Nach langem hin und her überlegen, wie ich meine Malaysiareise in Beiträgen verpacken kann, habe ich mich dazu entschlossen, einen einzigen Beitrag mit meinen Höhepunkten zu schreiben. Klar möchte man auch mal von Hindernissen hören oder Tipps bekommen, auf die man in einem fremden Land achten sollte. Allerdings fällt es mir schwer, das Negative aufzuwühlen, nach dieser gewaltigen Reise.

Platz 5: Kuala Lumpur

davKuala Lumpur ist die erste und zugleich letzte Station in Malaysia gewesen. Nach Singapur hat es uns direkt in die Hauptstadt Malaysias gezogen. Organisatorisch gesehen das einfachste Ziel für Start und Landepunkt, jedoch hätte ich mir nach der Megastadt Singapur lieber etwas Ruhe und Strand gewünscht und hatte dem entsprechend wirklich wenig Lust auf die nächste Großstadt.

Besonders gut gefallen haben mir hier die Dark Caves. Nachdem jeder die Batu Caves, etwas weiter außerhalb der Stadt, als das Mustsee Nummer Eins beschreibt, war ich davon eher enttäuscht. Klar beeindrucken die vielen Treppen und die Kalksteinformationen, mehr gab es aber nicht zu sehen. In den Dark Caves hingegen wurde eine geführte Tour auf Englisch angeboten. Während man durch die dunklen Höhlen schreitet, bekommt man die dort lebenden Tierarten und die auffindbaren Gesteinsformationen erklärt. Eine sehr spannende Tour. Die Dark Caves befinden sich direkt neben den Batu Caves und sind auch über dieselben, riesigen Treppen erreichbar.

 

Platz 4: Wanderung durch den Penang Nationalpark

Die Insel Penang war unser vorletzter Stopp (Rückflug Kuala Lumpur nicht mitgerechnet). Nach den Cameron Highlands wollten wir wieder etwas den Strand genießen, sodass wir uns eine süße Ferienwohnung in Strandnähe gönnten. Dieser war leider weniger schön, sodass ich mich total auf den Penang Nationalpark mit dem Turtle- und dem Monkeybeach gefreut hatte. Beide haben ihre Namen aufgrund der Tiere, die man dort findet. Grade der Turtlebeach hat mich deshalb so gereizt. Meeresschildkröten nutzen diesen Strand, um dort ihre Eier abzulegen – leider/ abends nur nachts, und da der Nationalpark nur bis 17 Uhr geöffnet hat, kamen wir nicht in den Genuss dieses Spektakels. Allerdings befindet sich dort auch eine Auffangstation. Dort können das ganze Jahr Schildkröten gesehen werden, die sich hier vorübergehend befinden. Dieses mal waren sogar Babys da!

dav

Wir erreichten den Turtlebeach nach einer etwa 1 1/2 stündigen Wanderung durch den Dschungel. Nicht jedermanns Sache, schließlich können Tiere gesichtet werden und die Wege sind alles andere als befestigt. Ich fand es jedenfalls klasse! Zwar hat einem die Hitze zu schaffen gemacht – bitte auf genügend Trinkwasser achten- doch das ganze Feeling hat mir einfach mega gut gefallen. Ich hatte zwischendurch ein Tier an einem Baumstamm mit Ameisen bemerkt, habe jedoch keine Ahnung was das war…Ich hatte auch zugegebenermaßen zu viel Respekt als dass ich es noch näher betrachten wollte. Auch Affen konnte man hin und wieder sehen. Der Strand selbst war extrem schön und unberührt, allerdings auch echt heiß! Ich habe es direkt bereut, als ich meine Schuhe ausgezogen hatte. Auch auffällig war, dass hier sehr wenige Menschen waren und es weder Essens- oder Getränkestände noch diese nervigen Wassersportgeräte gab! Einfach entspannend.

penang 2

davAls irgendwann ein Boot an dem verlassenen Strand vorbeikam, baten wir den Mann uns in einer Stunde abzuholen und zum Monkeybeach zu fahren. Der Mann war wirklich nett und hielt zwischendurch an um uns ein paar Geschichten über die Insel zu erzählen. Am Monkeybeach allerdings war es vorbei mit der Ruhe. Dabei sahen wir nicht mal Affen, sondern der Strand war überlagert mit Wassersportgeräten und Menschen. Der Strand an sich war durchaus sehr schön, doch die Boote zerstörten diesen Anblick leider.

 

 

Platz 3: Langkawi

 

Hier hielten wir als letztes, und das sogar eine ganze Woche. Wir hatten genug vom ständigen auf Achse sein und suchten uns einen schönen Platz zum Ausklingen des Urlaubs. Und ich muss sagen, Langkawi war dafür der perfekte Ort. Der Strand war echt schön, zwar belebt, dafür konnte man aber auch abends Drinks an einer süßen Strandbar genießen und dabei den Sonnenuntergang bestaunen. Es gab eine große Auswahl an guten Restaurants und auch unser Hotel gefiel mir gut. Das Gesamtpaket war hier einfach richtig toll! Besonders empfehlenswert ist auch die Mangroventour, die durch die Mangrovenwälder nördlich der Insel führte. An unserem Anlegepunkt war man der Grenze zu Thailand ganz nahe – ich meine sogar, dass wir mit dem Boot diese Grenze zwischendurch immer mal wieder überschritten.

Platz 2: Cameron Highlands

sdr

Ich war versucht die Cameron Highlands aufgrund ihrer Schönheit auf den ersten Platz zu setzen, entschied mich aber dagegen, da ich die Highlands außerhalb der geführten Tour doch nicht so beeindruckend fand. Ein dickes Plus verdient unser Hostel, das eines der saubersten und am schönsten eingerichteten Unterkünfte dieser Reise war. (Map Travelodge) Über das Hostel buchten wir auch unsere Halbtagestour, die uns zur ältesten Teeplantage der Highlands, dem Mossy Forest, einer Erdbeerfarm und einer Teefabrik führte. Aufgrund des schrecklich chaotischen Verkehrs, des sehr wechselhaften Wetters und der weit auseinandergelegenen Orte wäre eine Besichtigung ohne Tour sehr schwierig geworden.

Platz 1: Pangkor

Eigentlich hatten wir diese Station anfangs gar nicht eingeplant auf unserer Route. Doch nachdem wir nach Kuala Lumpur und Singapur erst mal genug von der Stadt hatten und vor den Cameron Highlands dann doch noch etwas Strand sehen wollten, haben wir uns entschieden drei Tage auf die kleine Insel Pangkor zu fahren. Sie ist vor allem bei Einheimischen beliebt und ich kann verstehen warum. Von überfüllten Touristenstränden war hier nämlich nichts zu sehen. Coral Beach, der schönste Strand der Insel, war vergleichsweise leer. Ca. 5 Grüppchen lagen außer uns im Sand oder machten eine Bootstour. Außerdem gab es ein tolles Restaurant (Daddys) welches auch westliches Essen köstlich zubereiten konnte. Pangkor war perfekt um ein paar Tage auszuspannen. Hier waren die Strandtage wirklich am schönsten, man musste sich weder Sorgen um seine Sachen machen, wenn man sich in den hohen Wellen treiben ließ, noch hatte man Sorge Schatten zu finden oder für Liegen zu bezahlen. Die Familien fuhren hier zu viert auf einem einzigen Roller und auch Rike und ich konnten uns einen Roller mieten und damit auf der Insel herumfahren, ohne dass einmal nach unserem Führerschein gefragt wurde. Demnach sah man auch den ein oder anderen kleinen Jungen alleine auf einem solchen Gefährt. Doch gestört hat uns das eigentlich nicht.

Auf Pangkor ist die Welt noch in Ordnung.

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2 Kommentare zu „Malaysia 2017 – meine Favoriten

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